Markus
Da bin ich also, Markus, wie er leibt und lebt. Ob das wohl ein geeignetes Bild ist, um mich
hier damit vorzustellen? Meine beiden Frauen meinen zumindest, es sei typisch. Wenngleich
ich natürlich nicht nur vor dem Bildschirm sitze. Dazu habe ich viel zu viele
andere Interessen.
Lesen und Bücher
Schon in der Schulzeit bin ich lieber zu Hause gesessen mit einem Buch als dass ich draussen mit Freunden rumgetollt wäre. Gelesen habe ich alles, was mir in die Finger 8spt. unter die Augen) kam. Und das meist mit Vollgas. Es hat natürlich nicht lange gedauert, bis ich die Leihbibliothek der GGG am Tellplatz entdeckt hatte. Einschreiben und dann gleich Bücher ausleihen war eins. Zu jener Zeit durfte man pro Mal nur zwei Bücher mitnehmen. Leider hat man mir damals nicht gesagt, dass das zwei Bücher pro Tag waren. Am Vormittag gleich nach Öffnung hin - heim - lesen - lesen - und am späteren Nachmittag wieder hin in die Bibliothek, um weiteren Stoff zu holen. Ich erinnere mich nicht mehr an die Dame dort, aber dass sie mich heimgeschickt hat mit der Bemerkung, nur eine Ausleihe pro Tag sei erlaubt, hat mich dann doch ziemlich genervt.
Was habe ich damals alles verschlungen: von Karl May über die fünf Freunde und Science Fiction (z.B. Arthur C. Clarke) bis zu Mathe- und Physikbüchern war nichts vor mir sicher. Was in der Bibliothek zu haben war, habe ich mir reingezogen.
Und heute? Es ist nicht besser geworden! Ich würde mich geradezu als Buchstaben-Junkie bezeichnen. Auch das Spektrum ist nicht schmäler geworden. Nebst Fachliteratur über Computer und Programmierung, Technik und Naturwissenschaft lese ich Action und Politthriller. Hier eine kleine Liste der Schriftsteller, deren Romane ich (übrigens oft nicht nur einmal) gelesen habe:
- Ken Follet
- Robert Ludlum
- Daniel Silva
- Dan Brown
- Fredrick Forsyth
- Colin Forbes
- Hammond Innes
- Andy MacNab
- Die Eiffel-Krimis (und andere) von Jaques Berndorf
- und natürlich die wunderbaren schwarzen Krimis mit Ed und Am Hunter von Fredrick Brown
Computer
Angefangen hat's schon im Gymnasium Mitte der 70er Jahre. Als Freifach hat unser Mathelehrer einen Programmierkurs angeboten. Meine ersten Programme sind auf einem programmierbaren Olivetti Tischrechner entstanden. An Details kann ich mich nicht mehr erinnern. Nur soviel: da waren Tasten wie bei einem programmierbaren Taschenrechner. Abfolgen von Tastenkombinationen wurden gespeichert, als "Display" diente ein Papierstreifen.
Bald schon durften wir dann aber eine echte, richtige, grosse Programmiersprache lernen: FORTRAN IV! Die Programme konnten wir bei der ZED (Zentralstelle für Elektronische Datenverarbeitung des Kantons Basel-Stadt) im Keller auf Lochkarten stanzen. Die Kartenstapel mussten wir im ersten Stock beim Operator abgeben und ab dem folgenden Tag war der Output des Programmlaufs auf Papier abholbereit. Na ja, oft war es nur der Output des Compilers, der irgendwelche Syntaxfehler reklamierte. Bis zum Programmlauf dauerte das damals locker Wochen.
Ab 1975 habe ich dann an der ETH in Zürich die Sprache Pascal kennengelernt. Und an der ETH liess sich auch schon ganz ordentlich programmieren, wenngleich noch alles im Batchbetrieb lief. Zumindest die Programme konnten bereits an einem Bildschirm offline entwickelt werden. Auf Magnetband gespeichert durften wir sie dann an einer Konsole selbst einlesen und starten.
Und heute? 1988 habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Seither bin ich in der Software-Entwicklung tätig. Angefangen
habe ich bei DEC Digital Equipment Corp. und heute habe ich meine eigene Firma, die rucotec consulting&technologies GmbH.
--> Lebenslauf